Öffnet alle Unternehmen der Kiendler-Gruppe an

Kiendler - ein Familienunternehmen

Als traditionsreiches Familienunternehmen kann die Kiendler-Firmengruppe auf jahrhundertelange Erfahrungen zurückgreifen und

wir weisen eine vielschichtige Expertise in folgenden Leistungsbereichen auf:

  • Elektroinstallation und Anlagenbau
  • Elektrohandel samt Servicewerkstätten
  • E-Werk (Energieerzeugung und Energieversorgung)
  • Getreidemühle
  • Erzeugung von steirischem Kürbiskernöl

Eine Geschichte von Tradition und Innovation

Seit der ersten Erwähnung der Schiffsmühle in Ragnitz im Jahr 1696 befindet sich das Unternehmen Kiendler im Familienbesitz. Über die Jahrhunderte hinweg hat das Unternehmen kontinuierlich seine Aktivitäten erweitert und sich stets weiterentwickelt. Vom Elektrohandel über den Anlagenbau bis hin zur Energieerzeugung und -versorgung sowie der Produktion von steirischem Kürbiskernöl – Kiendler hat sich in verschiedenen Geschäftsbereichen etabliert.

Eine Konstante hat sich jedoch über die Jahrhunderte nicht verändert und ist für die Menschen, die hinter Kiendler stehen, unabdingbar: Kommunikation auf Augenhöhe. Bei uns steht nach wie vor der Mensch im Mittelpunkt und das zeigt sich in jeder Facette des Unternehmens. Diese langjährige Tradition, verbunden mit einem stetigen Blick in die Zukunft, prägt das Wesen und die Identität unseres Unternehmens bis heute.

 

Familienunternehmen mit Tradition

Kiendler ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das seit seiner Gründung im Familienbesitz geblieben ist und über Generationen hinweg seine Werte, Engagement und Innovationsgeist bewahrt hat.

Mittlerweile kann es auf eine Reihe wichtiger Meilensteine zurückblicken:

  • in Besitz der 12. Generation
  • über 160 Mitarbeitende
  • nationale und internationale Tätigkeiten in über 30 Ländern
  • uvm.

Kiendler - Die Kraft der Gemeinschaft

Unser Bestreben zielt stets darauf ab, höchste Qualität und herausragende Leistungen zu erreichen. Diese Prinzipien sind tief in jedem Bereich unseres Unternehmens verankert und zeigen sich in der Qualität unserer Produkte. In unserer Verantwortung gegenüber unserer Kundschaft ist ein respektvoller und partnerschaftlicher Umgang für uns von grundlegender Bedeutung – unabhängig davon, ob es sich um Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter handelt.

Durch diese hohen Standards gewährleisten wir nicht nur eine ausgeprägte Kundenorientierung und -zufriedenheit, sondern setzen uns auch dafür ein, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Beteiligten gesehen und geschätzt fühlen.

Höchste Ansprüche für beste Leistungen

Unser Ziel ist es, uns mit den Besten zu messen. Dieses Ziel ist in all unseren Leistungen verankert und wird von jedem Mitarbeiter nach außen getragen. Die hohe Qualität unserer Produkte, verbunden mit höchster Problemlösungskompetenz machen uns zu einem wertvollen und langfristigen Partner für unsere Kunden.

Respektvoller und partnerschaftlicher Umgang mit all unseren Anspruchsgruppen ist uns wichtig – ob Kunde, Lieferant oder Kollege. Von unseren Mitarbeitern erwarten wir höchste Leistungsbereitschaft, Loyalität und den Willen zur stetigen Weiterbildung.

Mit diesen hohen Ansprüchen an unser Unternehmen sichern wir Kundenorientierung und -zufriedenheit. Wir versuchen stets ein Umfeld zu schaffen in dem sich alle Parteien wohl fühlen und Höchstleistungen erzielen können!

Wir denken am Morgen – seit über 300 Jahren!

Unsere Firmengeschichte

1696
Bereits im Jahr 1696 wurde die Schiffsmühle in Ragnitz das erste Mal urkundlich erwähnt. Der Sohn des Oberjägers Kiendler aus Wolfsberg im Schwarzautal heiratet die Tochter des Müllermeisters Pucher in Ragnitz. Seither ist das Unternehmen im geradlinigen Besitz der Familie Kiendler.
1856
Die Schiffsmühle wurde in eine Landmühle mit 14 Wasserrädern umgebaut. Die Wasserräder trieben eine Mühle, eine Dreschhütte und eine Säge an.
1895
Einbau einer Francis Turbine mit Gleichstromgenerator für die elektrische Versorgung der Mühle
1912
Eine Francisturbine und ein Drehstromgenerator wurde eingebaut. Die öffentliche Stromversorgung wurde aufgenommen. Die umliegenden Gebiete Richtung Osten wurden elektrifiziert. Bau der ersten Stromleitung und Anschluss dess Schloss Laubegg von Gräfin Stubenberg
1913
Bau der zweiten Stromleitung durch Ragnitz nach St. Georgen
1914
Bau der dritten Stromleitung von Ragnitz Richtung Osten
1926
Zusammenschluss des Versorgungsnetzes Kiendler mit dem steirischen Verbundnetz
1931
Anschluss Lichtgemeinschaft Schwarzau, Maggau und Unterlabill
1932
Anschluss der Lichtgemeinschaft Hainsdorf
1937
Das Wasserkraftwerk II – Ragnitz wird gebaut. Leistung bis 140 kW, Jahreserzeugung 1,200.000 kWh.
1938
Anschluss der Lichtgemeinschaft Lichtgemeinschafen Krottendorf und Wolfsberg
1940
Anschluss der Ortsnetze Sajach, Glatzau und Ziprein
1953
Das Wasserkraftwerk III – Ragnitz wird gebaut. Leistung bis 115 kW, Jahreserzeugung 1.000.000 kWh. Anschluss Ortsnetz Lichtenegg
1954
Anschluss der Ortsnetze Rehbach, Maierhofen und Muggenthal
1961
Nach dem Tod von Franz Kiendler übernahm KR Ing. Paul Kiendler die Firmenleitung.
1964
Ein Wohn- und Geschäftshaus wurde in St. Stefan i. R. errichtet. Dieses diente am Anfang als Basisstation für das E-Werk und wurde erst zum späteren Zeitpunkt für den Elektrofachhandel und die Elektroinstallation eingerichtet.
1970
Die Handelsfiliale Leibnitz für Elektrogeräte wird errichtet.
1971
Das Wasserkraftwerk Haslachmühle wurde aus dem Besitz der Firma Heresch erworben und vollautomatisch ausgebaut. Somit ist das Wasserkraftwerk Haslachmühle eines der ersten mannlos betriebenen Kleinwasserkraftwerke Europas. Leistung: bis 250 kW, Jahreserzeugung 2,100.000 kWh. Das E-Werk ist heute im Besitz von Hr. Christoph Ludwig.
1976
Das Sägewerk wurde stillgelegt und abgetragen. Der Platz wurde für den Bau einer Werkstätte für Automatisierungstechnik genutzt.
1982
Bau des Wasserkraftwerkes Oedt. Leistung bis 620 kW, Jahreserzeugung 3.500.000 kWh. Das Kraftwerk ist somit das größte am Weissenegger Mühlgang. Um den Mühlgang bei kurzfristig auftretendem Hochwasser in der Stiefing zu entlasten, dienen die Werksanlagen auch als Abwurfschleuse in die Mur.
1983
Eine der größten Getreidesiloanlagen in der südlichen Steiermark wird gebaut. Die Siloanlage wird als Vorratsspeicher für den Mühlenbetrieb benötigt.
1984
Umbau und Vollautomatisierung der Mühle. Sowohl der Reinigungs- als auch der Vermahlungsprozess wurden mit einem hausintern entwickelten Steuerungs- und Überwachungssystem automatisiert.
1986
Paul Kiendler sen. übernimmt nach dem Tod von KR Ing. Paul Kiendler die Firmengruppe Kiendler.
1988
Um den Anforderungen einer modernen Baustellen- und Filialbetreuung gewachsen zu sein, wurde am Zentrallager in Ragnitz ein Um- und Zubau vorgenommen.
1991
Das Zentrallager wurde aufgestockt und ein neues Verwaltungsgebäude mit modernen Büroräumen wurde errichtet.
1994
Das Wasserkraftwerk Köpplmühle und das Wasserkraftwerk Leyrerbach II wird erworben. Der Filialbetrieb in St. Stefan i. R wird in ein modernes Elektrofachgeschäft umgebaut.
1995
Beim EU-Beitritt wurden die schützenden Marktregelungen, die die Vermahlungsmenge in ganz Österreich regeln aufgehoben. Die freie Marktwirtschaft hält über Nacht Einzug im österreichischen Mühlengewerbe.
1996
Die Filiale Gralla wird gebaut. Auf ca. 800 m² wird Unterhaltungs- und Haushaltselektronik angeboten.
1999
Zusammenarbeit mit benachbarten Energieversorgern zur Bewältigung des liberalisierten Strommarktes.
2001
Listung unseres Kernöls bei SPAR – Steiermark. Modernisierung Wasserkraftwerk Köppelmühle
2003
Ein Gleichstromdynamo wurde für die Eigenstrom-versorgung eingebaut. Eingehen einer Partnerschaft mit einem deutschen Handelshaus zur Erschließung weiterer Märkte für unser Steirisches Kernöl.
2004
Die Schiffsmühle wurde in eine Landmühle mit 14 Wasserrädern umgebaut. Die Wasserräder trieben eine Mühle, eine Dreschhütte und eine Säge an. Abschluss eines Kooperationsvertrages mit der Steweag – Steg zur Errichtung eines Umspannwerks im Raum St. Stefan im Rosental.
2005
Inbetriebnahme Wasserkraftwerk Leyrerbach „NEU“ – Erhöhung der Fallhöhe um 100m auf 320m. Einführung des „International Food Standard IFS“ in der Ölmühle.
2006
Das Wasserkraftwerk III – Ragnitz wird gebaut. Leistung bis 115 kW, Jahreserzeugung 1,000.000 kWh. Als Anerkennung für diese besondere Leistung wurde vom Land Steiermark das Steirische Landeswappen für Verdienste für die Steiermark verliehen. Das neu errichtet Nahwärmeheizwerk Ragnitz versorgt die firmeneigenen Gebäude und benachbarten Einfamilienhäuser mit umweltfreundlicher Wärme aus heimischen Wäldern.
2007
Errichtung eines neuen Betriebsgebäudes für die Ölpresse und den Elektroanlagenbau.
2008
Inbetriebnahme des 110/20 kV – Umspannwerkes in St. Stefan im Rosental
2009
Kooperation mit energy services Steiermark – Energiehandels- und Dienstleistungsunternehmen Ein Gesellschaftsanteil an der energy services Steiermark wird gekauft. Eine neue Partnerschaft mit 11 weiteren regionalen Energieversorgern wird somit eingegangen. Zusammen sind wir die „regionalen fairsorger“.
2010
Einführung eines neuen naturnahen, ökologisch und CO2-freien Stromproduktes.
2011
Inbetriebnahme des 40 kWp „Sonnenkraftwerkes“ am Mühlendach in Ragnitz.
2013
Kauf EW Leyrerbach I
2014
Eröffnung des neuen Kundencenters in Ragnitz Verlegung der Weiß- und Braunwarenwerkstätte zum Red Zac Geschäft in Gralla Ausbau des Nahwärmenetzes Partnerschaft mit der Mühlenbaufirma Milteco Auszeichnung unsers steirischen Kürbiskernöls durch die Verkosterkommission der Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer für 15 Jahre stetige Qualität
2015
Red Zac ++ Partner Einführung des Kernöl-Tracker für eine lückenlose Rückverfolgung unseres Steirischen Kürbiskernöl g.g.A bis zum Bauern.
2016
Eröffnung einer neuen Red Zac Filiale für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik sowie Installationsmaterial in Heiligenkreuz am Waasen.
2017
Bau der Fischaufstiegshilfe beim Kraftwerk Ödt
2018
Revitalisierung des Kraftwerks Leyrerbach I mit einer Leistungserhöhung von 80 kW auf 185 kW durch Erhöhung der Fallhöhe auf 130 m
2021
Neubau des Kraftwerks Köppelmühle mit einer Leistungserhöhung von 110 kW auf 200 kW durch den Einbau eines neuen Maschinensatzes und einer Erweiterung des Wassereinzuges von 2,25 m³/s auf 3 m³/s
2022
Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Verteilerbau-Gebäudes in Ragnitz Installation von 300 kWp PV-Anlagen auf den Dächern der Firmengebäude in Ragnitz
2023
KoR. Paul Kiendler sen. tritt den wohlverdienten Ruhestand an und übergibt die Kiendler Firmengruppe an seine Söhne Paul jun., Markus und Ulrich, welche den Betrieb fortan in 12. Generation führen.
2023
Kiendler steigt zu Österreichs größtem privaten Energielieferanten auf. Kauf des Stromnetzes und Energiehandels von E-Lugitsch in Feldbach und Anstieg der Strombelieferungskunden auf rund 23.000 Kunden
2024
Abbruch KW Ragnitz II und III sowie Neubau eines neuen Kraftwerkes am Standort Ragnitz
2026
Fertigstellung und Eröffnung des neuen Freileitungs-Stützpunktes Südost in St. Stefan i. R.
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